Aktuelles

  • Technik hautnah erleben

    Ein
    besonderes Highlight im Schuljahr war der Projekttag in Kooperation mit der
    Firma Diehl aus Nürnberg. Ausgewählte Schülerinnen und Schüler der 6.
    Jahrgangsstufe erhielten dabei die Gelegenheit, gemeinsam mit zehn
    Auszubildenden des Unternehmens in die Welt der Elektronik einzutauchen.

    In
    einer entspannten und offenen Arbeitsatmosphäre entstand schnell ein lebendiger
    Austausch zwischen den Jugendlichen und den Auszubildenden. Die angenehme
    Stimmung förderte nicht nur die Kreativität, sondern erleichterte es den
    Schülerinnen und Schülern auch, Fragen zu stellen und erste praktische
    Erfahrungen im technischen Bereich zu sammeln. Besonders erfreulich war, dass
    die Firma Diehl gezielt auch weibliche Auszubildende für den Projekttag
    entsandt hatte. Sie arbeiteten gemeinsam mit den Mädchen an den Projekten,
    standen ihnen als Ansprechpartnerinnen zur Seite und trugen dazu bei, mögliche
    Hemmschwellen gegenüber technischen Aufgaben abzubauen. So wurden insbesondere
    die Schülerinnen ermutigt, ihre Fähigkeiten auszuprobieren und Vertrauen in das
    eigene technische Geschick zu gewinnen.

    Zu
    Beginn stand eine Lötübung auf Lochplatinen auf dem Programm. Mit viel Geschick
    und Konzentration „schrieben“ die Teilnehmenden ihren eigenen Namen aus Draht
    auf die Platine und löteten diesen anschließend fest, sodass alle einen
    sicheren Umgang mit Lötkolben und elektronischen Bauteilen einüben konnten.

    Im
    Anschluss ging es an das eigentliche Projekt: Den Bau einer digitalen Uhr mit
    integrierter Temperaturanzeige und Stoppuhrfunktion. Schritt für Schritt wurden
    die elektronischen Bauteile bestückt, verlötet und schließlich getestet. Mit
    großer Freude konnten die Schülerinnen und Schüler am Ende ihre selbst gebaute
    Uhr in Betrieb nehmen – und selbstverständlich als Erinnerung an diesen
    gelungenen Projekttag mit nach Hause nehmen.

    Neben
    dem handwerklichen Geschick standen vor allem das Interesse an technischen
    Zusammenhängen und die Freude am praktischen Arbeiten im Mittelpunkt. Der
    Projekttag leistete damit einen wertvollen Beitrag, das Interesse an den
    naturwissenschaftlich-technischen Wahlpflichtfächergruppen sowie am Fach Werken
    zu wecken und mögliche berufliche Perspektiven im MINT-Bereich aufzuzeigen.

    Ein
    herzlicher Dank gilt der Firma Diehl und insbesondere den engagierten
    Auszubildenden, die mit viel Geduld, Fachwissen und Begeisterung zum Gelingen
    dieses abwechslungsreichen Projekttages beigetragen haben.

     

  • Gegen das Vergessen

    Im Rahmen einer Projektarbeit im Fach Geschichte hat sich die Klasse 9f auf Spurensuche in ihrer Heimatstadt begeben und sich mit den Themen Nationalsozialismus und Antisemitismus beschäftigt. Hierbei wurden nicht nur historische Ereignisse aufgegriffen. Im Mittelpunkt standen vor allem die Menschen, die ihre Fußabdrücke in dieser Zeit hinterlassen haben und Opfer des menschenverachtenden Regimes wurden. Entstanden ist dabei eine Galerie in der Aula, bestehend aus Plakaten, Flyern und einer Lesespurgeschichte – zum Informieren und Innehalten, für das Erinnern und vor allem „Gegen das Vergessen“.

     

     

     

     

     

     

  • Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Dachau

    Am Dienstag, den 16. Juni 2026, besuchte die 9. Jahrgangsstufe die KZ-Gedenkstätte Dachau. Nach der Ankunft erhielten die Klassen im Rahmen einer Führung Einblicke in die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers. Dabei erfuhren sie mehr über die Entstehung des Lagers, das Schicksal der Häftlinge und die Ereignisse während der Zeit des Nationalsozialismus.

    Während des Rundgangs besichtigten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Bereiche des Geländes, darunter den Appellplatz, eine Baracke und das Krematorium. Auch die Ausstellung mit historischen Dokumenten, Fotografien und persönlichen Berichten vermittelte einen eindrucksvollen Eindruck von den damaligen Lebensbedingungen.

    Der Besuch ermöglichte es den Schülerinnen und Schülern, sich mit einem wichtigen Teil der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen und die Bedeutung von Erinnerung und Verantwortung besser zu verstehen. Am Nachmittag trat die Jahrgangsstufe die Rückfahrt an und kehrte wieder zur Schule zurück.